Der Smartphonemarkt ist hart zu den Wettbewerbern. Mancher ehemalige Global Player, der im Laufe der Jahre erschöpft auf der Strecke bleibt.
HTC möchte nicht dazu gehören.
Der asiatische Hersteller HTC kann schon fast zu den Pionieren der Branche gerechnet werden. Er baute schon Smartphones, bevor der Begriff fest definiert war, so waren zahlreiche der unter Eigennamen vermarkteten Pocket PCs auf WindowsMobile-Basis Auftragsfertigungen von HTC, das ausgesprochen eigentlich „Hightech Computer Corporation“ heißt.
In den letzten Jahren erging es den Taiwanern aber weniger gut. Die heute hauptsächlich mit Android gelieferten Geräte hatten immer weniger Chancen auf dem hart umkämpften Markt und die Bilanzen sahen Jahr für Jahr trostloser aus. Die aktuelle Chefin des Konzerns erteilte nun Gerüchten, man könne das Smartphonegeschäft nach dem Vorbild Blackberry eventuell ganz aufgeben, eine klare Absage und verspricht aufregende Produkte fürs kommende Jahr.
Einerseits habe der Smartphonemarkt noch genügend Wachstumspotenzial, eine Einschätzung, die wir angesichts jüngster Zahlen nur bedingt teilen können, sodass das HTC One M10 in 2016 noch ein mal viele Käufer finden soll. Ferner kündigte Cher Wang fürs nächste Jahr erste Fitness-Wearables an, auch VR-Brillen scheinen denkbar. In letzterem Segment haben sich noch kaum Marktbeherrscher etabliert, sodass es hier womöglich für einen Einstieg nicht zu spät ist.
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