Seit Langem sind Akkus bereits der Flaschenhals der Smartphonenetwicklung. Während Prozessoren, Displays und Geschwindigkeiten ständig weiter optimiert werden, scheinen die Batterien am Ende ihrer Entwicklung zu sein. Apple sucht derzeit nach Ingenieuren, um hier einen Schritt weiterzugehen.
Lithium-Ionen-Akkus sind derzeit die Standardstromspeicher aller mobilen Geräte. Sie sind bewährt, haben aber ihr Potenzial weitgehend ausgeschöpft. Ihre Leistung kann kaum mehr gesteigert werden und die Lebensdauer bleibt, allen Beteuerungen zum Trotz, äußerst begrenzt. Der von alten Batterien bekannte Memoryeffekt konnte nie ganz beseitigt werden. Apple hat verschiedene Stellen ausgeschrieben, die mit Experten für Akkutechnologie besetzt werden sollen: Cupertino möchte die Batterien in i-Devices und Mac Books weiterentwickeln. Gesucht wird vor Allem nach Möglichkeiten andere Materialien für Kathode, Anode und Elektrolyt einzusetzen. Keramik-Akkus könnten feuerfest und schneller aufladbar sein. Ferner forscht Apple verstärkt auf dem Gebiet der Festkörperakkus, diese könnten im Vergleich zu konventionellen Akkus eine verbesserte Leitfähigkeit und geringere Ladungsverluste aufweisen. Wann die nächste Generation von iPhone– oder Mac-Akkus marktreif sein wird, bleibt abzuwarten.